100 strahlende Sonnen

OLYMPUS DIGITAL CAMERASeit ungefähr drei Wochen blüht der Sonnenhut in meinem Garten. Ich liebe die vielen gelben Sonnen in meinem Garten. Nicht das dies nötig wäre, denn die echte Sonne scheint in den letzten Tagen sehr häufig. Als ich letztens einmal beim Gartenzentrum vorbei schaute, konnte ich nicht wider stehen und habe noch eine neue Sorte gekauft._DSC1179

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Bibliotheksleben

Ein vergnüglicher  Abend in der Bibliothek 

Gestern waren Klaus Müller und Sibille  Peschke wieder zu Gast in der Bibliothek am Markt in Schwalmtal. Sie erzählten „Schtökkskes op Neller Plott“. Obwohl ich ja eine vor 35 Jahren Zugezogene und im Raum Aachen Aufgewachsene bin, konnte ich fast alles verstehen. Mir gefiel die Geschichte von Duures sehr gut. Er hatte ein großes Stück Leinen in Mönchengladbach auf dem Markt  für gutes Geld verkauft und auf dem langen Weg  nach Waldniel nach und  nach  gegen leichtere Gegenstände eingetauscht. Am Ende war er nur mit einem Fisch nach Hause gekommen und von seiner Frau mal wieder als Versager bezeichnet worden. Von Sibille Peschkes Geschichten aus dem Schatz ihrer Familie fand ich die vom Besuch bei Tante Anna in Kranenbruch besonders gelungen, so etwas hätte mir in meiner Kindheit auch passieren können und eine Tante Anna hatte ich auch. Neller PlottZwischen den einzelnen Geschichten spielten Monika Petersen und Herbert Dietzer mit Akkordeon und Klarinette kleine Stücke aus dem Schatz der Klezmer Musik, die wunderbar zu den Waldnieler Geschichten passten.

Klezmer

Ein Ehrenamt bereichert

 

 

Im Oktober 2008 lud die Gemeinde Schwalmtal Interessenten für die Mitarbeit in der neuen Bibliothek am Markt zu einem Treffen ein. Als ich das las, dachte ich sofort, da musst du mitmachen! Bücher  waren immer schon mein Hobby. Also war ich von Anfang an bei der Organisierung der Bibliothek dabei. Wir fanden im März 2009 die Regale vor, gefüllt mit den Büchern, die wir aus dem Bestand des Bücherbusses übernommen haben. Unsere „Chefin“ Frau Pieper bat mich z.B. die alten Reiseführer aus den Regalen zu nehmen, damit sie aus dem Bestand gelöscht werden konnten. Die Gemeinde erhielt schließlich Geld aus der Förderung des Landes NRW um neue Bücher anschaffen zu können. Folglich mussten alte Medien aussortiert werden um Platz für die vielen neuen zu schaffen. Bücher aussortieren, das kann ich nicht gut. Heute versuche ich möglichst viele durch Kleben und anschließendes Pressen zu erhalten. Damals habe ich oft gesagt, das Buch ist doch so gut, das sollte im Bestand sein. Aber wenn man nur begrenzten Platz hat, dann muss man auch Raum für Neues schaffen. Ja und dann waren viele Sachbücher unter der Rubrik „Lebenslust“  erfasst und hatten auch entsprechend große rote Etiketten auf dem Buchrücken. Weil das nicht mehr zeitgemäß ist, sollten diese entfernt werden. Wir gaben uns also daran, diese möglichst vollständig abzulösen, was gar nicht so einfach ist. Eine von uns meldete sich 3 Tage ab, weil ihr der Benzinduft nicht bekommen war. Wer sich heute die Regale anschaut, kann immer noch Teile der roten Etiketten auf den Buchrücken sehen. Am liebsten habe ich in der Vorbereitungszeit neue Bücher inventarisiert und eingebunden. Als im April die Eröffnung nicht mehr weit war, arbeitete  ich mich dann in das Bibliotheksprogramm auf dem Computer ein. Es hatte anfangs eine ganz andere Oberfläche als man sie von Windows gewöhnt ist. Außerdem folgt es auch heute noch einer eigenen Logik, die man möglichst halbwegs durchschauen sollte, um keine Fehler zu machen.

Am Eröffnungstag, dem 16. Mai 2009, saß ich dann hinter der Theke am Computer, Dennis aus der Partnerbibliothek Niederkrüchten saß neben mir, um mir notfalls zu helfen. Jeder der kam, und das taten viele am ersten Tag, bekam einen neuen Bibliotheksausweis. Das bedeutet, seine Daten müssen in den Computer eingegeben werden. Das war anfangs gar nicht so einfach, besonders wenn  sich an der Theke eine Schlange gebildet hatte. Die ersten Monate nach der Eröffnung waren sehr anstrengend, weil immer wieder neue Fragen auftauchten. Z.B. was bedeutet es, wenn das Computerprogramm NE meldet? So habe ich dann bald angefangen mir alle anfallenden Arbeitsschritte im Programm auf meine Weise aufzuschreiben. Ich konnte so in meinem Heft nachschlagen, wenn ich etwas vergessen hatte. Das war besonders wichtig, als Frau Pieper Urlaub machte.

Heute ist es selbstverständlich für uns, in der Bibliothek Verantwortung zu übernehmen, auch wenn die „Chefin“ mal nicht anwesend ist. Einige „Neue“ habe ich schon in die Geheimnisse des Bibliotheksprogramms eingeweiht. Besonders genieße ich es, wenn ich mit den Kunden über Bücher reden kann. Ich weiß dann auch schnell, welches Buch ich mir als nächstes ausleihe. Schließlich kenne ich mittlerweile die Lesegewohnheiten vieler Kunden. Wenn ich für Schüler passende Texte für Ihre Facharbeit aus dem dem riesigen Angebot der Fernleihe suche, ist das eine Herausforderung für meine grauen Zellen. Die Tage, an denen ich in der Bibliothek bin, geben den Wochen ihre Struktur. Mich bereichert meine ehrenamtliche Tätigkeit. Ich kann nur allen Senioren raten, sich eine solche Arbeit zu suchen. Es wäre schön, wenn noch neue Mitarbeiter(innen) in die Bibliothek kommen würden, wir brauchen sie.

Auch in anderen Bereichen, z.B. im Altenheim, Asylkreis  und in Vereinen werden noch Ehrenamtler gesucht.

 

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